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Max-Planck-Institut für Altersforschung

Versiegelung des neuen Kautschukbelags

  • Gebäudetyp: Öffentliche Gebäude
  • Belagsart: Kautschuk
  • Technische Lösung: Versiegelung
  • Marke: RZ
  • Land: Deutschland

Im Oktober 2013 wurde auf dem Campus der Kölner Uniklinik der Neubau für das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns (MPI Age) eingeweiht. Das Institutsgebäude bietet auf rund 9.400 m² Nutzfläche zentrale Forschungsbereiche, molekularbiologische Labore, Hygienelabore, Werkstätten, Gästewohnungen, eine öffentlich zugängliche Cafeteria mit Garten und einen Hörsaal für rund zweihundert Personen. Entwurf und Realisierung des Neubaus stammen vom Stuttgarter Büro hammeskrause architekten, die den Wettbewerb mit einem ersten Preis für sich entscheiden konnten. Beim Konzept des MPI Age standen Kommunikation und Interaktion im Vordergrund, „denn gute wissenschaftliche Ideen entstehen oft erst im Austausch mit den Kollegen, nicht nur an der Laborbank“, erklärt Architekt Markus Hammes den Charakter des Gebäudes.

In kommunikativer Forschungsumgebung Prozesse des Alterns aufdecken

Ein lichtdurchflutetes, dreieckiges Atrium, das sich bis zum Dach öffnet, bietet verschiedene Flächen für Begegnungen und erlaubt Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit. Von hier erschließen sich alle Bereiche. Verbindende Wege führen in die Forschungsabteilungen, die auf zwei Geschossen horizontal angeordnet sind. Mitarbeiter, die bisher auf verschiedene Gebäude der Kölner Uniklinik verteilt waren, widmen sich nun auf 4.500 m² der Frage, warum und wie genau Lebewesen altern. Große verdichtete Laborlandschaften und kürzere Wege sorgen für einen besseren Arbeitsfluss. Besonderen Wert legten die Bauherren auf die Ausstattung der Labore. Die Anforderungen an die Materialien und die Bauausführung waren hoch. Vor allem der langfristige Werterhalt spielte eine Rolle, denn die Forschungsgruppen sollen in Zukunft möglichst ungestört und unter optimalen Bedingungen arbeiten und nicht durch Reinigungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen gestört werden.

Bodenbelag muss Laborbetrieb standhalten
Besonders die Bodenbeläge gerieten in den Fokus der Betrachtung, denn in Fluren, Gängen und vor allem in den Forschungslaboren sind sie großen Strapazen ausgesetzt. Neben Robustheit und Reinigungsfreundlichkeit spielen die Unempfindlichkeit gegenüber Chemikalien und Desinfektionsmitteln eine große Rolle. „Um Belagsoberflächen bei diesen Objektanforderungen langfristig attraktiv, widerstandsfähig und pflegeleicht zu erhalten, müssen sie mit einem zusätzlichen Oberflächenschutz ausgestattet werden. Werkseitig aufgebrachte PU-Vergütungen reichen da nicht aus“, meint Jessica Gallucci, Key-Account-Manager bei RZ Reinigungs- und Pflegesystemen. Für den effektiven Langzeitschutz der Böden empfahl sie den Bauherren und Architekten den Versiegelungslack RZ Turbo Protect Plus. Durch den Auftrag der 50 µ dicken Schicht erhalten Böden einen weitaus höheren Schutz gegenüber starker mechanischer und chemischer Beanspruchung. Der Lack ist beständig gegenüber Chemikalien nach DIN 68861 und sogar gegenüber Handdesinfektionslösungen, außerdem ist er so robust, dass er selbst die Eignung für Sportböden nach DIN 18032 besitzt.

Langzeitschutz reduziert dauerhaft Kosten
„Gerade bei Neuverlegungen ist die richtige Versiegelung von Anfang an wichtig. Dies beugt Schäden vor und dient dem langfristigen Werterhalt des Bodens“, erklärt die Key-Accounterin. RZ Turbo Protect Plus bietet außerdem eine hervorragende Wideranschmutzungsbeständigkeit, was die Unterhaltsreinigung erheblich erleichtert und die Intervalle der Grundreinigung um ein Vielfaches hinauszögert. Diese wird fällig, wenn Gebrauchsspuren, Laufstraßen, Kratzer und Beschädigungen Böden unansehnlich und unhygienisch machen. Dann muss selbst in sensiblen Forschungsbereichen die Arbeit unterbrochen und das gesamte Mobiliar ausgeräumt werden. Dies kann mit der richtigen Oberflächenversiegelung um mehrere Jahre hinausgezögert werden. Funktion und optisches Erscheinungsbild der Böden bleiben intakt. Ein weiterer Vorteil der Versiegelung: Die Fugen werden mit einbezogen und die gesamte Fläche als homogene Einheit versiegelt.  Dies bedeutet eine zusätzliche Verbesserung bei Reinigung und Hygiene und trägt zur dauerhaften Reduktion der Reinigungs- und Unterhaltskosten bei.

Härtetest im Testlabor
Um Architekt, Bauherr und Bauleiter des MPI Age von der Funktionsfähigkeit des wasserbasierten 2-Komponenten-Versiegelungslacks zu überzeugen, legte das Team von RZ und Curasol, die Spezialisten für Bodenversiegelungen, einen Musterraum an. Hier wurde die Robustheit des versiegelten Bodens und die Resistenz gegen Handdesinfektionslösungen getestet, außerdem wurde das Urteil eines Sachverständigen hinzugezogen. Auch die Probeversiegelung eines Mitbewerbers wurde begutachtet. Curasol-Geschäftsführer Christoph Geiermann erinnert sich: „Auf dieser Baustelle blieb nichts dem Zufall überlassen, alles war minutiös geplant und musste perfekt klappen. Ein schöner Boden ist eben die Visitenkarte eines Unternehmens.“ RZ Turbo Protect Plus überzeugte durch seine Gebrauchseigenschaften und die perfekte homogene Optik. Dies war der Startschuss zur Versiegelung von 5.000 m2 Labor- und Wegeflächen.

Schneller und effizienter Schutz von elastischen Belägen
Zunächst wurde der Bodenbelag aus synthetischem Kautschuk für die Einpflege vorbereitet. Dazu müssen generell sämtliche Beschichtungen und Schmutzeinträge gründlich entfernt werden. Erst dann kann die Lackschicht ihre optimale Haftkraft entfalten. Der matte Lack kann auf allen elastischen Bodenbelägen angewendet werden, von Vinyl- über Linoleum bis Kautschuk-Belägen. Bereits ein Auftrag genügt und der hochstrapazierfähige und elastische Film sorgt für effektiven Langzeitschutz. Der 2-Komponenten-Lack ist geruchsarm, lässt sich schnell und leicht mit Rollenwalzen auftragen, trocknet rasch durch und ist bereits nach einer Nacht begehbar. In einem Arbeitsgang wurden 120 g/m2 aufgetragen, der hohe Festkörperanteil macht RZ Turbo Protect Plus sehr ergiebig. „Der Lack besitzt beim Auftragen eine milchige Konsistenz. Das ist bewusst so eingstellt, damit man Fehlstellen leicht erkennen kann“, erläutert RZ-Beraterin Jessica Gallucci.  „Für den Verarbeiter ist die besonders sichere und arbeitszeitsparende Verarbeitung auch in hohen Schichtdicken wichtig, das spart Aufwand und Kosten“, bestätigt Versiegelungsfachmann Christoph Geiermann. Das Verarbeiterteam ging nach einem exakten Plan vor und arbeitete sich von einem streng abgeschlossenen Bereich zum nächsten vor. Der Zeitplan bis zur Eröffnung sollte genau eingehalten werden. „Damit der Boden die 100 % Resistenz gegen Handdesinfektionslösungen erreichte, musste der Lack komplett durchtrocknen, erst dann konnten die Möbelbauer in die Laborräume“, erläutert Geiermann. Besonders praktisch: Die Versiegelung besitzt die integrierte Rutschsicherheit R10 nach BGR 181 und DIN 51130. Dadurch wird im gleichen Arbeitsgang – ohne die Zugabe von Additiven, die die Optik verändern oder die Unterhaltsreinigung erschweren können – die nötige Rutschhemmung erreicht. Geiermann: „Dies macht Sinn, vor allem in Gängen und Fluren und in allen öffentlichen Gebäuden und Gewerbebetrieben nach der Arbeitsstättenverordnung. Hier bietet der 2 Komponenten-Lack automatisch größte Sicherheit.“

RZ-Versiegelung hält Flure und Eingangsbereiche fit
In stark frequentierten Zonen wie Eingangsbereichen, Gängen und Fluren sind die Böden in besonderem Maß Abrieb, Abnutzung und Abscheuerung ausgesetzt. Auch Stöße, fallende Gegenstände und der Transport von Materialien bringen oft erhebliche Gebrauchsspuren mit sich. Hier empfehlen sich ausreichend dimensionierte Sauberlaufzonen, die regelmäßig gereinigt und bei Bedarf auch ausgetauscht werden sollten, um den Schmutzeintrag von vornherein zu verringern. „Gerade im Eingangsbereich kann wirksam vorgebeugt werden und der Eintrag von groben Verunreinigungen und scharfkantigen Steinchen im Winter unterbunden werden“, erklärt Jessica Gallucci. „Wenn diese Maßnahmen ergriffen werden, bleiben die Belagsoberflächen langfristig schön und der Versiegelungslack kann seine Schutzfunktion wirksam entfalten. Mit RZ Turbo Protect Plus laufen sich Beläge einfach nicht so schnell ab“, meint Gallucci. Auch optisch überzeugt RZ Turbo Protect Plus. „Die Leuchtkraft des Bodens und sein ebenmäßiges Erscheinungsbild passen zum hohen Anspruch, den dieses Objekt hat, gestalterisch und funktional“, so Curasol-Geschäftsführer Geiermann. „Die lange Haltbarkeit des versiegelten elastischen Belags schafft beste Voraussetzungen für ein ungestörtes Erforschen der Alterungsprozesse im neuen Max-Planck-Institut.“

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